"Vor Gott und dieser Gemeinde"
Partnerschaft braucht Begleitung und Unterstützung – von Gott und den Mitmenschen. Deshalb geschieht der Trau-Gottesdienst öffentlich und im Beisein der mitfeiernden Freunde, Eltern, Familien. Diese Feier lässt nochmals deutlich werden, auch wenn die beiden schon länger zusammen sind: Hier hat etwas Eigenes und Neues begonnen. Es wird in dieser Dreiviertelstunde des Gottesdienstes nochmal „verdichtet“, was ja meistens schon eine längere Geschichte hat und was auf weitere viele Jahre angelegt ist.
In der Bibel gibt es etliche Erzählungen, in denen es um den Segen geht. Und meistens spielen diese Geschichten in solchen Übergangssituationen: 1. Mose 12, 1-4: Abraham soll sich auf den Weg machen, fort von seiner Familie in ein fremdes Land. Und das, was er von Gott mit auf den Weg bekommt, ist der Segen 1. Mose 32, 23-30: Jakob steht vor der Wieder-Begegnung mit Esau, seinem Bruder, den er vor Jahren um sein Erbe betrogen hatte. Nachts, an der Furt des Flusses Jabbok, ringt er mit Gott um den Segen. Jesus segnet seine Jünger, als sie ohne seine irdische Gegenwart auskommen mussten. Es geht um den Segen Gottes als einer Kraft des Gelingens, als mitgehende Gegenwart Gottes. Und solch ein Segen wird in der Trauung dem Paar zugesprochen.
Hier finden Sie einen möglichen Ablauf einer Trauung. Aber es ist nur ein Beispiel, viele Formen sind möglich.
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